Bund fördert Kulturhof Kleinmecka mit 110.000 Euro

Bildung & Kultur

Für den Nobitzer “Kulturhof Kleinmecka” fließen 110.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes, informiert die Ostthüringer SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser.

“Das sind großartige Nachrichten für Nobitz und den Erhalt dieser einzigartigen Baukultur”, freut sich die Baupolitikerin über den heutigen Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Das Bauerngehöft Rauschenbach ist eines von drei Höfen in Kleinmecka/Nobitz. Seit einigen Jahren wird der im 18./19. Jahrhundert errichtete, ehemalige Vierseithof aufwändig ertüchtigt und mit neuem Leben erfüllt. Zusammen mit zwei anderen Höfen bildet er den Bauernweiler Kleinmecka.

“Das Denkmalschutzprogramm ist sehr gefragt. Viele, gerade kleinere Baudenkmäler können von einer Förderung profitieren und so erhalten werden. Für Eigentümer Robert Herrmann und seine Mitstreiter vom Kulturhof ist das auch ein wichtiges Signal, dass der Bund dieser Ehrenamt und die Bewahrung typischer Baukultur unterstützt”, so Kaiser.

Hintergrund:

Mit den Denkmalschutz-Sonderprogrammen fördert der Bund seit 2007 dringende Sanierungsarbeiten an Orgeln und anderen kulturell bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland. Seitdem wurden insgesamt rund 330 Millionen investiert. Allein dieses Jahr ist der Fördertopf 70 Millionen Euro schwer. In Ostthüringen profitieren davon auch die Sauer-Orgel in der Johanneskirche Saalfeld (116.000 Euro) und die Poppe-Orgel in der Dorfkirche Brahmenau (50.000 Euro).