Azubi-Ticket muss dauerhaft verankert werden – Verlängerung nicht ausreichend

Arbeit & Wirtschaft


Heike Taubert will auch im Landkreis Greiz das Azubi-Ticket (Bild: D. Zeh)

Das Thüringer Ministeriums für Infrastruktur hat angekündigt, das Modellprojekte zum Azubi-Ticket zu verlängern.

„Trotz aller Widerstände der CDU auf verschiedenen Ebenen hat Rot-Rot-Grün das Azubi-Ticket möglich gemacht. Klar muss aber auch sein: Eine Verlängerung bis Ende 2020 ist nicht ausreichend," meint Heike Taubert. Ziel müsse die dauerhafte Verstetigung eines flächendeckenden Azubi-Tickets sein, das außerdem auch für Freiwilligendienstleistende gelten solle. Das sei nach wie vor das Ziel der SPD-Fraktion. "Außerdem sollten die steigenden Nutzerzahlen auch dem Landkreis Greiz, der den Azubis noch immer günstige Tickets verweigert, die Augen öffnen,“ ist Taubert überzeugt, die seit Mai auch Mitglied des Kreistages im Landkreis Greiz ist und sich dort für eine Einführung des Azubi-Tickets einsetzt.

Mit dem Argument, dass die Pilotphase - in der mit Stand Mai 2019 4.700 junge Menschen das Thüringen-Ticket für 50 Euro im Monat nutzen - zum Ende des Jahres endet, hat das Landratsamt Greiz ein Bürgerbegehren junger Menschen im Mai abgelehnt. Inzwischen nutzen das Ticket 6.300 junge Menschen.

 

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